BADzille – Kleinkunst im Kurhaus Uli Masuth und Chin Meyer

Eine delikate BADzille-Mischung:

Der „Degen der Ironie“ und die Tipps eines Steuerfahnders

Kabarett im Doppelpack mit Uli Masuth und Chin Meyer am Donnerstag, 8. November  im Runden Saal des Kurhauses Baden-Baden

„Ein Mann packt ein“ und der „Jubel rollt“: Alle Messer des Genres Kabarett wetzt die neue BADzille, die erfolgreiche Kabarett- und Kleinkunstreihe der Baden-Baden Events GmbH am Donnerstag, 8. November, im Runden Saal des Kurhauses Baden-Baden. An diesem Abend schwingt Uli Masuth treffsicher den „Degen der Ironie“ und das „Schwert des Sarkasmus“ – natürlich mit Klavieruntermalungen – und nach der Pause weiß Chin Meyer genau, dass man den Kampf gegen das Kapital nur mit Kapital gewinnt – er hat bei BADzille für die Vision: „Geld für alle“ die ultimativen Tipps aus der Erfahrung eines „Steuerfahnders“.

BADzille beginnt um 20 Uhr. Karten (20 Euro, freie Platzwahl) gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Information Stadteinfahrt (B 500), Tel. 07221/275 233 (Mo-Sa 9–18 Uhr, sonn- und feiertags 9-13 Uhr, kostenlose Parkplätze), im
i-Punkt Trinkhalle Baden-Baden, Tel. 07221/93 27 00 (10-18 Uhr, außer Mo), und im Internet unter www.badenbadenevents.de

Ein feiner Herr im schwarzen Anzug – so stellt man sich einen feierlichen Organisten vor. Aber Uli Masuth, der tatsächlich eine lange Zeit in seiner Heimatstadt Organist war und inzwischen auf den Kabarettbühnen Deutschlands und der Schweiz unterwegs ist, hat nicht nur eine „schwarze Seele“, sondern er produziert auch gnadenlos schwarze Pointen. Die Zeitungen vergleichen ihn gerne mit Werner Fink, Dieter Hildebrandt und Hanns Dieter Hüsch, doch er hat seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil gefunden. In seinem dritten Soloprogramm „Ein Mann packt ein“ brilliert er wieder mit Ironie und Sarkasmus – Uli Masuth ist ein charmanter Boshaftigkeitenplauderer, der sein Publikum bestens zu unterhalten weiß und die Lachmuskeln aufs Äußerste strapaziert. So präsentiert er ein Programm, wie man es von ihm kennt: pointenreich, tagespolitisch aktuell, mit Klavier – aber garantiert ohne Gesang…

Die „Mutter Theresa des Finanzamtes“

Chin Meyer, alias Siegmund von Treiber kommt zu BADzille: Der „Steuerfahnder“, der mit seinen „Patienten“ weniger Probleme hat, als mit seinen Vorgesetzten ist der Robin Hood des deutschen Steuerwesens, der Rächer der Enterbten und die „Mutter Theresa des Finanzamtes“ gleichermaßen. In seinem top-aktuellen Programm „Der Jubel rollt“ outet sich Chin Meyer alias Siegmund von Treiber als Anwalt des kleinen Mannes und als Menschenfreund – soweit das für einen Steuerfahnder eben geht.

Um seinen potenziellen Klienten zu helfen die Finanzkrise zu überwinden, veranstaltet er (konspirative) Informationsabende, auf denen er finanzielle „Wahrheiten“ ausplaudert, die unserem Finanzminister überhaupt nicht gefallen dürften. Eins ist klar: Den Kampf gegen das Kapital gewinnt man nur mit Kapital und so ist Siegmund von Treibers Kernforderung: Geld für alle – und zwar gutgelaunt. Seinen Kreuzzug für mehr Kapital illustriert er mit themenverwandten und nicht so themenverwandten Zitaten aus seinem Tagebuch – denn der gute Mann hat nicht nur mit seinen Vorgesetzten Probleme, sondern auch mit seinen Ängsten, seiner Wut, seinem Hamster und verständlicherweise besonders mit der deutschen Politik. Aber ein Trumpf für seine Psyche wird sicher stechen: Der „Jubel rollt“ bei BADzille am Donnerstag, 8. November, im Kurhaus Baden-Baden.

BADzille im Runden Saal des Kurhauses Baden-Baden. Beginn 20 Uhr. Karten unter 07221/275 233 oder unter www.badenbadenevents.de

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