Nada Brahma Festival

Mit allen Sinnen erfahrbar gemacht wird das Gastland „Indien“ während des „Nada Brahma“-Festivals vom 1. bis 23. Oktober 2011 in Baden-Baden.
INDIEN – mehr und mehr Menschen sehnen sich nach diesem Land – für die einen exotisch-sinnlich, für die anderen ein Hort spiritueller Erkenntnis. All die breit gefächerten Aspekte Indiens wird das „Nada Brahma-Festival“ abdecken.

In den Genuss indischer Spezialitäten werden die Teilnehmer des Indisch-Ayurvedischen Kochkurses kommen, wobei neben den Gaumenfreuden auch die Lust an der Zubereitung der eigenen Speise zu erfahren sein wird (in Indien ist nicht nur der Verzehr, sondern auch die Bereitung des Essens ein heiliger Akt). Der Kurs unter der Anleitung des bekannten Fernsehkochs Raja M. Akbar Khan wird das „Nada Brahma“-Festival eröffnen.
Es wird die einzige Veranstaltung sein, für die eine Anmeldung erforderlich ist. Doch es sei hier bereits garantiert: ihr Gaumen, ihr Magen, ihr Herz und ihre Seele werden ihnen auch ein Entgelt von € 100,- danken (der Kurs findet an drei Wochenenden statt  — 1./8./.15.10)

Von der Kochkunst zur Tempelkunst. „Indian Temple Arts“ heißt ein Dokumentarfilm, den das Filmteam Wiegert-Lange im Jahr 2006 gedreht hat und der am 15. Oktober um 20 Uhr in der Spitalkirche zu sehen sein wird. Im Mittelpunkt steht die hohe Kunst der südindischen Tempel-Musik. Das „Roland Schaeffer-Duo“ wird im anschließenden Konzert einige der exotischen Instrumente aus dem Film erklingen lassen. So wird Christian Auer die Tempeltrommel Thavil und Roland Schaeffer das Blasinstrument Nadhaswaram spielen. Schaeffer hat vor über vierzig Jahren die indische Musik nach Deutschland importiert
(und mit seiner Band „Guru Guru“ bekannt gemacht).

Am Tag darauf (16. Oktober) werden groß und klein bei „Indischen Märchen“ eine Kostprobe indischer Mythologie zu hören bekommen. Die Sanskrit-Märchen beinhalten vedische Weisheit und gehören zu den ältesten Märchen der Menschheitsgeschichte. Die Märchenerzählerin Nana Avingard präsentiert eine faszinierend vielseitig Mischung aus Erzählung, Liedern (Susanna Rosea) und Musik (Roland Sachse an der Sitar)
(um 15 Uhr gibt es eine Vorstellung für Kinder und Familien, um 19 Uhr für „Erwachsene“)

Gesanglich geht es am 19. Oktober mit einem Obertonkonzert und Workshop weiter, welches um 19 Uhr in der Spitalkirche stattfinden wird. Ulrissa Lund (Schauspielerin und Obertonsängerin) lädt die Zuhörer ein, eine der ursprünglichsten und ältesten Gesangsformen kennen zu lernen. Von den tibetischen Mönchen bis hin zu den Eskimos oder den australischen Ur-Einwohnern wurde diese meditative Gesangsform praktiziert. In Baden-Baden werden auch die Zuhörer Gelegenheit bekommen einen tieferen Einblick in diese archaische Gesangstechnik zu erhalten. Lund wird den Besuchern auch Gelegenheit zur aktiven Teilnahme geben.

Am 20. Oktober wird Dr. Klaus Volkamer die Zuhörer wissen lassen, „wo sich Spiritualität und Wissenschaft“ begegnen. In seinem Vortrag „Veda und Wissenschaft“ (der im Kloster Lichtental zu hören sein wird) geht Volkamer auf die immer wichtiger werdende Bedeutung der feinstofflichen Materie und Energien ein. Volkamer wird darlegen, wie feinstoffliche Energie gemessen werden kann und dass diese ganz reale physikalische Eigenschaften besitzt. Vor allem aber öffnet die Feinstofflichkeitsforschung auch Tore zu einem einheitlicheren Umgang mit menschlicher Gesundheit und einer damit einhergehenden bewussteren Lebensweise.

Richtig  abtanzen können die Besucher der „Bombay Boogie Party Night“, wenn DJ Keralaboy am 21. Oktober ab 21 Uhr seinen Plattenkoffer öffnet. Seine zauberhafte Mischung aus Breakbeats, Elektro, Indie-Pop, Reggae und Hip Hop wird kein Tanzbein still stehen lassen.

Eine bunte Mischung aus volkstümlicher Mythologie, rhythmischem Tanz und lebendiger Erzählung: das ist „Thullal“ –eine traditionelle indische Form des Geschichtenerzählens. Harianu Harshita lässt in einer beeindruckenden Performance den Helden Bhima auf den Affengott Hanuman treffen. Harianu Harishita, alias Hartmut Schmidt aus Freiburg ist bislang der einzige Nicht-Inder, der die Kunstform der indischen „Thullal“-Erzählung zur Bühnenreife gebracht hat. Für seine deutsche Übertragung dieser traditionellen indischen Erzählform wurde Schmidt bereits mit dem Gisela-Bonn-Preis des indischen Kulturrats ausgezeichnet. Am 22. Oktober präsentiert er dieses farbenprächtige Spektakel gemeinsam mit Gudrun Märtins um 20 Uhr in der Spitalkirche. Märtins bereichert die Präsentation des indischen Mythos durch die Tanzkunst „Odissi“, die laut Legende vom großen Gott Shiva und seiner Frau Parvati erschaffen wurde. Laut der indischen Tanzkritikerin Leela Venkataraman beeindruckt Märtins „mit der natürlichen Anmut ihrer Darbietung“.

Als großer Höhe- und Abschlußpunkt des „Nada Brahma“-Festivals dürfen sich die Zuschauer auf eine einmalige Premiere freuen. Zum ersten Mal werden die beiden indischen Virtuosen Somabanti Basu (an der Tabla) und Suman Sarkar (am Sarod) in der Spitalkirche Baden-Baden auf einer Bühne zu sehen sein. Sarkar tritt seit 1992 regelmäßig in Deutschland auf. Durch seine vielen Reisen und Zusammenspiele mit unterschiedlichsten Musikern hat sich Suman Sarkar einen exzellenten Ruf in der modernen Jazzszene erspielt.

Zusammen mit  Somabant Basu entführt er die Zuhörer in die Sinneswelt des indischen Subkontinents. Basu ist eine der wenigen Frauen, die das Saiteninstrument Sarod beherrschen. Beide Musiker sind weltweit einzigartig in ihrer ganz persönlichen Interpretation dieser traditionsreichen Instrumente. Sarkar mit Tabla und Basu auf Sitar fusionieren auf harmonischste Weise und werden den Zuhörer zweifellos in ihren Bann ziehen. Dieses Ereignis, welches am 23. Oktober um 19 Uhr in der Spitalkirche stattfinden wird, sollte sich kein Indien-Freund entgehen lassen.

Tickets

Vorverkauf  ist bei allen bekannten Reservix Stellen, beim Ticketservice in der Trinkhalle, sowie beim Badischen Tagblatt in Baden-Baden.

Weitere Informationen und Anmeldung

www.dig-baden-baden.org

und telefonisch : 07221- 188 4804

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1 Kommentar

  1. Barbara, qteuso posto è meraviglioso!!!! Mi è venuto voglia di andarci. Chissà che questa primavera non prenda il volo….Cari saluti dal freddo e piovoso Ticino, ma la pioggia ci voleva.A presto!Cinzia

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